Was ist Computertomographie?
Die Computertomographie ist ein modernes Schnittbildverfahren zur exakten Darstellung innerer Organe, wobei der Körper bildlich gleichsam in viele Querschnitte ("Scheiben") zerlegt wird. Die Bildgebung erfolgt hier mittels Röntgenstrahlen, wobei Strukturen unterschiedlicher Röntgendichte ( z.B. Knochen , Muskeln , Fett ,...) in verschiedenen Grauabstufungen dargestellt werden. Die für diese absolut schmerzfreie Untersuchung notwendige Strahlendosis ist bei den heutigen Geräten in Bezug auf den diagnostischen Nutzen vertretbar. Unser Computertomograph, der seit Dezember 2000 in Betrieb ist, arbeitet bereits mit einer modernen Mehrzeilenspiraltechnik, die es erlaubt Körperregionen in einem Atemanhaltemanöver lückenlos zu untersuchen. Dieses Gerät wurde 2007 durch hochmodernes 64–Zeilen Spiral–CT ersetzt, das neben Qualitätsverbesserungen im Routinebetrieb auch eine nicht invasive Darstellung der Herzkranzgefäße erlaubt.

Was kann untersucht werden? 
Die Methode dient zur Feststellung von Hirnveränderungen, weiters zur Darstellung von Schädel, Innenohr und der Halsregion. Ebenso dient sie der Diagnostik des Brustkorbes und des Bauchraumes einschließlich des Beckens. Krankheiten des Bewegungsapparates (Skelett) können ebenfalls dargestellt werden. Unser Gerät erlaubt auch Gefäßdarstellungen, dreidimensionale Rekonstruktionen, Zahnuntersuchungen (z.B. zur Implantatplanung) und auch Herzkranzgefäßuntersuchungen.


Eine weitere Anwendung der CT in unserem Institut ist die KNOCHENDICHTEMESSUNG (als Alternative zur jetzt meist üblichen DEXA-Methode). Diese wird allerdings nicht mehr routinemäßig durchgeführt und ist speziellen Fragestellungen vorbehalten. Die Untersuchung dauert im CT-Institut etwa 15 Minuten. Eine Vorbereitung oder Kontrastmittelgabe ist nicht notwendig.


Die dzt. übliche Untersuchung der Knochendichte erfolgt mittels DEXA in unserem Röntgeninstitut, Elisabethstrasse 3. Siehe Densitometrie